• Stephanie

How to: Positive Mindset

Aktualisiert: Apr 9

Ich befasse mich seit einiger Zeit sehr intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung. Persönlichkeitsentwicklung bedeutet, als Mensch stärker und robuster zu werden. Das heißt, dass wir lernen, uns von Schwierigkeiten, Angriffen, Ungerechtigkeiten, Enttäuschungen oder Verletzungen nicht mehr so leicht umwerfen zu lassen. Oder dass wir zumindest lernen, möglichst schnell wieder in Balance zu kommen. Manche Menschen haben diese Fähigkeit schon von Hause aus mitbekommen. Wie gut wir mit Schwierigkeiten umgehen können, ist wohl tatsächlich auch genetisch bedingt. Diese natur-robusten Menschen bleiben in Stresssituationen handlungsfähig und erleben negative Impulse als nicht so schlimm.


Andere Menschen dagegen sind deutlich sensibler und nehmen sich die Dinge mehr zu Herzen. Sie können schlecht abschalten und gehen mit einem geringem Selbstwertgefühl durchs Leben. Dabei spielt es eine grosse Rolle, was wir in unserer Vergangenheit alles erlebt haben. Zum Glück lässt es sich lernen, stärker und robuster zu werden. Entspannungsmethoden, tägliche Psychohygiene oder Achtsamkeitsübungen sind nur einige der vielen Möglichkeiten. Und all das hilft einem, besser mit negativen Empfindungen umzugehen und ihnen damit die Macht über einen zu nehmen. Und damit wirst du als Mensch stärker und robuster.


Wie werde ich endlich glücklich? ❤ Der Schlüssel zum Glück: Positives Denken! 👌🏼

Viele Menschen rollen beim Thema "positives Denken" erst einmal mit den Augen. Der Grund ist eine falsche Vorstellung davon, was damit eigentlich gemeint ist. Positives Denken bedeutet nicht, alles Negative einfach auszublenden. Und es bedeutet schon gar nicht, nur noch beseelt durch die Welt zu tänzeln, wie manche es sich vielleicht vorstellen. Optimismus ist genauso realistisch wie Pessimismus: Schließlich gibt es so gut wie nichts, das nur positiv oder nur negativ ist. Auf welche Aspekte wir uns konzentrieren, entscheiden wir.


Positiv Denken bedeutet, das berühmte "halb volle Glas" in einer Situation zu sehen, also eher ihre positiven Aspekte wahrzunehmen als ihre Negativen. Es bedeutet auch, sich etwas zuzutrauen, an Erfolge und Möglichkeiten zu glauben und Dinge anzugehen, die andere für nicht machbar halten. Fast alle großen Erfolge der Geschichte haben mit positivem Denken zu tun!



focus on the good...


Sich auf die guten Dinge zu fokussieren, macht glücklich. Wer immer die schlechten Dinge, die Gefahren und Misserfolge sieht, ist bald wie gelähmt. Positives Denken hält dich handlungsfähig und sorgt dafür, dass du immer wieder aufstehen und weitermachen kannst. Positiv denken macht sogar gesünder: Wer an seine Heilung glaubt, hat viel höhere Chancen, sogar schlimme Krankheiten zu besiegen.


Optimismus ist eine wichtige Voraussetzung für beruflichen und persönlichen Erfolg.

Wenn du positives Denken lernst, lernst du dabei noch eine zweite wichtige Lektion: Du bist Herr oder Herrin deiner Gedanken, du kannst bis zu einem gewissen Punkt selbst entscheiden, was du denkst. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten!


Ein positiver Blick auf dich selbst und deine Erfolge stärkt das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl. Positives Denken macht dich offen für Neues und hilft dir, deinen Horizont zu erweitern. Man hat festgestellt, dass die Sinnesorgane von positiv eingestellten Menschen besser funktionieren. Negatives Denken scheint also nicht nur im übertragenen Sinn dazu zu führen, dass wir "die Augen verschließen".


10 Tipps und Übungen für positives Denken


1. Entziehe negativen Gedanken deine Aufmerksamkeit


Negative Gedanken können eine gewaltige Macht haben. Sie zerstören unsere Laune, unseren Mut und unsere Freude. Diese Macht musst du ihnen aber nicht geben. Du kannst negativen Gedanken einfach deine Aufmerksamkeit entziehen. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie dann nicht mehr da sind. Aber sie haben keinen so großen Einfluss mehr auf dich. Wenn du feststellst, dass du dich mal wieder mit Sorgen, Ängsten, Selbstvorwürfen oder anderen negativen Gedanken beschäftigst, ziehst du in Gedanken einen energischen Schlussstrich und wendest dich anderen Dingen zu. Lenke dich von den negativen Gedanken ab, sie helfen dir ja sowieso nicht weiter.

2. Starte den Tag mit positiven Gedanken


Wenn du gleich morgens damit beginnst, bewusst etwas Positives zu denken, läuft der Rest des Tages gleich besser. Dazu hilft diese Übung: Versetze dich jeden Morgen in eine Situation, in der es dir richtig gut ging, in der du fröhlich und unbeschwert warst und dich richtig wohlgefühlt hast. Versuche, diese Situation noch einmal nachzufühlen, und genieße diesen positiven Moment.


3. Suche immer das Gute in einer Situation


Fast immer gibt es in einer Situation etwas Gutes, und wenn es nur etwas ist, das du daraus lernen kannst. Hindernisse kannst du auch als Herausforderungen interpretieren, Fehler als Lernfelder. Zugegeben: Bei den großen, existenziellen Themen ist es oft sehr schwer, etwas Positives zu finden. „Es wird schon zu etwas gut sein“ ist ein wenig hilfreicher Ratschlag für jemanden, der gerade einen schlimmen Verlust betrauert. Aber im Kleinen gibt es unzählige Möglichkeiten, mal genauer hinzuschauen und das Positive herauszufinden. Und schließlich wird das dann auch bei größeren Themen gelingen.


4. Führe ein Dankbarkeits-Tagebuch


Auch wenn manchmal alles schlecht aussieht: Es gibt ganz sicher jede Menge Dinge in deinem Leben, für die du dankbar sein kannst. Indem du ein Dankbarkeits-Tagebuch führst, richtest du deinen Blick auf diese Dinge statt auf den empfundenen Mangel. Schreibe einfach jeden Morgen oder Abend drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Es macht nichts, wenn es immer wieder die gleichen sind. Hauptsache, du bemerkst, dass sie da sind. Und mit der Zeit werden dir immer mehr positive Dinge in deinem Leben auffallen.


5. Dosiere die Nachrichten


Katastrophenmeldungen im Fernsehen, im Radio, in den Sozialen Netzwerken und über andere Kanäle können uns schnell den Eindruck vermitteln, es gäbe nur noch Schlimmes auf der Welt. Das ist natürlich nicht der Fall. Neben den großen Katastrophen und Gewalttaten gibt es jeden Tag Millionen an positiven Dingen. Nur sind das nicht die Meldungen, die an erster Stelle in den Nachrichten laufen. Um den negativen Eindruck abzumildern, kann es helfen, die Nachrichten zu dosieren. Schaue einfach mal eine Weile keine Nachrichten mehr oder schotte dich zumindest von den ständig aufploppenden Meldungen in den sozialen Netzwerken ab. Lasse nicht zu, dass du ununterbrochen mit Negativem bombardiert wirst.


6. Entferne dich von Miesepetern


Vorsicht vor Negativ-Denkern! Ob wir positiv oder negativ eingestellt sind, hängt auch von den Menschen ab, die uns umgeben. Wenn du ständig mit Menschen zu tun hast, die meckern und jammern, dann färbt diese negative Einstellung auch auf dich ab. Umgekehrt können lebensfrohe, lustige Menschen auch uns selbst glücklicher machen. Überwiegen in deiner Umgebung die Miesepeter oder die Sonnenkinder?


7. Verabschiede dich von deiner Opferrolle


Positiv zu denken, das bedeutet auch, die volle Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Verabschiede dich vom Gedanken, dass du das Opfer bist, dem immer wieder schlimme Dinge geschehen. Du hast viel mehr Aspekte deines Lebens selbst in der Hand, als du denkst! Wenn du das einmal in seiner ganzen Konsequenz verstanden hast, wird es dir viel leichter fallen, die Möglichkeiten in einer Situation wahrzunehmen.


8. Vermeide Vergleiche


Die Nachbarn haben eine so schöne Wohnung und ein großes Auto, die Kollegin ist schlanker und hübscher und der Bruder ist in seinem Beruf viel erfolgreicher … Solche Vergleiche machen uns unglücklich und sie sind Ausdruck von negativem Denken. Genauso gut könnten wir uns ja mit den vielen Menschen vergleichen, denen es schlechter geht als uns. Aber das tun wir nur selten. Wir neigen dazu, uns in jedem Bereich mit jemandem zu vergleichen, der es vermeintlich besser hat. Wenn du es schaffst, diese Vergleiche zu vermeiden, ändert sich fast automatisch deine Grundeinstellung hin zum Positiven.




9. Mach dir mit positivem Denken deine Erfolge klar


Auch wenn es sich manchmal vielleicht nicht so anfühlt: Du hast in deinem Leben schon jede Menge erreicht. Mache dir doch mal eine Liste mit allen Erfolgen, die dir einfallen: deine Schulabschlüsse, der Führerschein, schwierige Situationen, die du gemeistert hast, die Kinder, die du doch halbwegs anständig großgezogen hast, der Umzug in eine schönere Wohnung, abgeschlossene Projekte, … Wenn du nachdenkst, wird sicher eine ganze Menge zusammenkommen. Ergänze diese Liste dann immer wieder mit den Kleinigkeiten, die dir täglich so begegnen. Du hast endlich einen überfälligen Arzttermin ausgemacht oder den tropfenden Wasserhahn repariert? Großartig! Eine tägliche „Das-habe-ich-geschafft“-Liste motiviert viel stärker als eine To-do-Liste.


10. Achte auf deine Grenzen und Bedürfnisse


Es ist sehr schwer, positiv zu bleiben, wenn ständig auf deinen Grenzen herumgetrampelt wird. Auf deine Bedürfnisse und Grenzen zu achten, ist deshalb ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum positiven Denken. Sorge gut für dich!



Ich kann euch das Buch The Secret von Rhonda Byrne sehr ans Herz legen. In dem Buch geht es hauptsächlich um das Gesetz der Anziehung 🌙 Es besagt Gleiches zieht Gleiches an. Somit ziehen positive Gedanken auch positive Ereignisse in unser Leben. Seit ich dieses Wissen nutze, hat sich mein Alltag drastisch verändert! Seither geschehen so viele tolle Dinge und ich treffe so viele lieben Menschen.


Über positives Denken und über das Glücklichsein gibt es sehr viel mehr zu sagen, als in einem Artikel möglich ist. Ich kann jedem nur empfehlen, sich intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen, um langfristig Erfolge zu erzielen.


Herzlichst,

Eure Stephanie



© 2020 All Rights Reserved

Stephanie Widmer I Black Velvet Photography

  • Grau Icon Instagram
  • Grey Facebook Icon
  • Grey Pinterest Icon
  • Grey Twitter Icon