• Stephanie

Mom Talk: Spaziergang und Interview mit Working Mom von Happy Mum Blog



Seit mein Sohn auf der Welt ist, surfe ich regelmässig auf Mamablogs. Ich bin so dankbar dafür, dass es Mamas gibt, die mit uns ihre Tipps und Erfahrungen online teilen.


In Zusammenarbeit mit Stokke durfte ich Mamabloggerin Nadine von Happy Mum Blog und ihre zwei süssen Kids bei einem Spaziergang begleiten. Getroffen haben wir uns an einem sonnigen Tag in Zürich beim Camping Platz Fischers Fritz. Dabei wollte ich unter anderem von ihr wissen, wie sie es schafft Blog, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen.



Liebe Nadine, auf deinem Blog schreibst du über das Mama sein, Schwangerschaft, neue Trends, sowie über die Ausstattung für das Baby. Was geniesst du am Meisten am Mama sein?


Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Es gibt so viele kleine Momente, die das Mama sein so besonders machen! Zum Beispiel, wenn die Kinder lautstark lachen und alle damit anstecken oder ich, einfach so, einen Kuss auf die Backe gedrückt bekomme und der Grosse mir sagt „Mama ich hab dich lieb". Mir macht es Freude zu sehen, wie die Kinder die Welt für sich entdecken und ich finde es schön wie die Kinder die Zeit entschleunigen, da sie Eile und Zeitdruck nicht kennen.



Drei Tage die Woche arbeitetest du auf einer Bank. Job und Familie miteinander verbinden kann ganz schön herausfordernd sein. Was ist deine grösste Herausforderung als „Working Mom“ für dich?


Für mich ist es am schlimmsten, wenn ich das Haus verlassen muss und eines der Kinder weint. Das zerreisst mir das Herz - gut kommt das nur noch sehr selten vor! Aktuell sind wir gut organisiert und ein eingespieltes Team. Problematisch wird es immer dann, wenn sich spontan was ändert oder eines der Kinder krank wird. Dann muss jeweils eine organisatorische Meisterleistung her, um der Familie und dem Job gerecht zu werden.



Wie gelingt es dir, deinen Alltag als Mama UND Geschäftsfrau unter einen Hut zu bringen? Was hilft dir dabei, entspannter in den Tag zu starten?


Entspannt in den Tag kann ich eigentlich nur starten, wenn ich früh aufstehe bzw. vor den Kindern aufstehe. Am besten bin ich bereits geduscht und gerichtet bevor die Kinder aufwachen. So können wir, mit Kaffee für mich und Milch für die Kinder, ganz gemütlich und mit viel Kuscheleinheiten in den Tag starten.



Wann nimmst du dir Zeit für dich?


Ich habe mir für jeden Mittwochabend einen Termin ins Handy gesetzt der "Entspannen" heisst – leider wird die Erinnerung zu oft einfach weggedrückt und die Zeit für was anderes genutzt. Ich versuche mindestens ein Mal in der Woche Sport zu machen. Das ist dann die Zeit, die ich für mich habe und mich auszupowern kann. Sport hilft mir um ausgeglichen zu bleiben.


Gerne fahre ich auch zu meinen Eltern. Sie kümmern sich ganz toll um die Kinder. Solange sie dort sind, gönne ich mir immer mal wieder eine kleine Mamaauszeit und gehe zum bummeln oder auch einfach mal nur zum Friseur. Ab und zu lassen wir die Kinder auch mal über Nacht bei Oma und Opa und geniessen die kinderlose Zeit als Paar.



Ein chicer Kinderwagen, in dem deine Kleine sitzt :-) Was schätzt du am Xplory am Meisten?


Ich mag total gerne, dass die Wanne bzw. der Sportsitz beim Xplory so weit oben ist. Sprich, ich hab einen viel besseren Kontakt zum Kind, da ich mich nicht ständig zu ihm runter bücken muss.



Toll finde ich auch, dass das Verdeck sich erweitern lässt. Dadurch ist das Gesicht des Kindes gut geschützt, sei es vor der Sonne oder vor neugierigen Blicken. Ich mache das Verdeck gerne ganz zu, wenn das Kind schlafen soll. Der Kinderwagen ist auch sehr wendig und nicht zu breit. Daher nehme ich ihn gerne mit in die City.


Mehr dazu könnt ihr übrigens auch auf meinem Blog lesen. http://happymumblog.com/summer-in-the-city-mit-stokke-xplory-v6/



Hast du Tipps für frischgebackene Mamas, wie sie sich den Druck nehmen können, alles perfekt machen zu wollen?


Ich glaube das Problem liegt daran, und hier spreche ich aus eigener Erfahrung, dass man sich selbst am meisten und stärksten unter Druck setzt. Man hat die Idee, man muss die perfekte Mutter, die beste Arbeitnehmerin und eine tolle Partnerin sein. Daneben einen tiptop geführten Haushalt haben und auch noch aussehen wie ein Supermodel. Von dem Ideal muss man sich meines Erachtens (leider) verabschieden. Ich habe mich zum Beispiel von einem perfekt geführten Haushalt verabschiedet. Spätestens seit Baby Nr. 2 da ist, liegen bei uns auch am nächsten Tag die Spielsachen noch im Wohnzimmer rum oder der Wäscheberg bleibt einfach ein paar Tage länger liegen. So what? Ich finde es auch sehr wichtig sich selbst immer wieder bewusst eine Auszeit zu nehmen um die Batterien aufzuladen. Ich glaube nämlich daran, dass die Kinder glücklich sind, wenn es die Mama auch ist.



Danke vielmals für den tollen Spaziergang und deine Antworten. Es hat mich sehr gefreut euch drei kennenzulernen und hoffe, wir sehen uns ein anderes Mal wieder!


Deine Stephanie



Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Stokke entstanden


© 2020 All Rights Reserved

Stephanie Widmer I Black Velvet Photography

  • Grau Icon Instagram
  • Grey Facebook Icon
  • Grey Pinterest Icon
  • Grey Twitter Icon